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dommekracht / jack

ALEX DEN OUDEN
EINDHOVEN - NEDERLAND

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   (min.)
Oude techniek en werktuigbouw,
industriŽle geschiedenis en archeologie
Historical engineering and technology,
industrial archaeology and history
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Heteluchtmotor van de Eilenburger Eisengießerei und Maschinenfabrik Alexander Monski

Herdruk van: Die Kleinmotoren; E. Claussen; Georg Siemens Verlag, Berlin; 1920.

Hot-air engine of the Eilenburger Eisengießerei und Maschinenfabrik Alexander Monski

Reprinted from: Die Kleinmotoren; E. Claussen; Georg Siemens Verlag, Berlin; 1920.

Heißluft-Motor der Eilenburger Eisengießerei und Maschinenfabrik Alexander Monski - Ansicht  Heißluft-Motor der Eilenburger Eisengießerei und Maschinenfabrik Alexander Monski - Schnitt

Ihre Bauart ist aus der Ansicht und dem Durchschnitt ersichtlich. Sie besteht im wesentlichen aus zwei verschiedenen, getrennt von einander angeordneten, stehenden Zylindern, zwischen denen sich das Schwungrad befindet. Die Hauptbestandteile sind: die Feuerung met dem darüber befindlichen Heiztopf H, der Kraft- oder Arbeitszylinder K mit dem darin beweglichen Kolben B, der Kühlzylinder L met seinem Kolben A, der auch Verdränger genannt werd, und die zwischen beiden Zylindern befindliche kleine, kastenförmige Verbindung R, der Regenerator.

In dem allseitig geschlossenen Heiztopf H wird durch das unter ihm befindliche Brennmaterial atmosphärische Luft erwärmt, sie muß sich infolgedessen in dem über dem Heiztopf befindlichen Arbeitszylinder K ausdehnen und treibt hierbei den beweglichen Kolben B aufwärts. Sodann tritt die Luft durch den Regenerator R, dessen Zweck sogleich noch näher angegeben wird, in den Verdrängerzylinder L zwischen Zylinderwandung und Kolben ein und wird durch Wasser, das sich zwischen den Zylinder L und dem ihn umgebenden Mantel befindet, abgekühlt, eilt dan wieder durch den Regenerator R in den Arbeitszylinder K und den Heiztopf H, wird wieder erwärmt, und somit beginnt dasselbe Spiel von neuem.

Um der Luft nicht alle ihr mitgeteilte Wärme durch das Kühlwasser wieder entziehen zu müssen und somit an Brennmaterial zu sparen, ist der Regenerator R angeordnet worden. Er enthält in seinem kastenförmigen Kohlraum eine gro&sclig;e Anzahl kleiner Metallplatten, durch welche die erwärmte Luft bei dem Übertritt vom Arbeits- in den Verdrängerzylinder sich hindurchdrängen muß, wobei sie einen Teil der ihr durch die Heizung zugeführten Wärme an die Platten abgibt; das umgekehrte Verfahren tritt beim Zurücktritt der abgekühlten Luft aus dem Verdränger in den Arbeitszylinder ein, sie muß sich jezt ebenfalls durch die Platten hindurchzwängen, nimmt aber von ihnen Wärme auf, es braucht ihr daher durch die Feuerung so viel weniger Wärme zugeführt zu werden, als sie schon im Regenerator aufgenommen hat. Ein und dieselbe Luftmenge wird in dieser Weise in einer Minute 100-140 mal erwärmt und abgekühlt; ein Auspuff findet nicht statt.


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